Startet Leverkusen eine Aufholjagd wie Barca und Leicester?



(Artikelbild: Die Wettanbieter glauben nicht, dass Leverkusen eine Chance hat.)

Die Rollen sind ganz klar verteilt, wenn sich am 15.3., 20.45 Uhr, die Teams von Atletico Madrid und Bayer Leverkusen im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegenüberstehen.

Kein Wunder: Schließlich geht der Vorjahresfinalist aus Madrid mit einem 4:2-Sieg aus dem Hinspiel in Leverkusen in das Rückspiel im Estadio Vicente Calderon. Damals saß bei den Leverkusenern noch Roger Schmidt auf der Trainerbank. Nun soll Nachfolger Tayfun Korkut den Bundesligisten doch noch in das Viertelfinale führen.

Die jüngsten Spielergebnisse:



Allerdings haben die Leverkusener derzeit große personelle Probleme. Jonathan Tah und Ömer Toprak fehlen verletzt. Auch der Einsatz von Kapitän Lars Bender ist fraglich.

Atletico und Leverkusen spielten bislang fünf Mal in der Champions League gegeneinander. Zwei Mal gewannen die Spanier, nur ein Mal hatten am Ende die Leverkusener das bessere Ende für sich. Zwei Spiele zwischen Atletico und Leverkusen endeten mit einem Unentschieden.

Atletico Madrid: Acht Champions-League-Heimsiege in Folge

Im heimischen Stadion erwies sich Atletico Madrid in den vergangenen Monaten als nahezu unschlagbar. Die Madrilenen feierten zuletzt in der Champions League acht Heimsiege in Folge. Sieg Nummer neun hat das Team von Trainer Diego Simeone gegen Leverkusen fest eingeplant.

Dabei setzt Atletico wieder auf die starke Defensive um Torhüter Jan Oblak und Innenverteidiger Diego Godin. In der Offensive könnte Angreifer Fernando Torres nach seiner schweren Kopfverletzung zurückkehren.

Bayer Leverkusen: Hoffnung auf „Jetzt-erst-recht“-Mentalität

Auch beim Debüt von Trainer Tayfun Korkut in der Bundesliga gegen Werder Bremen (1:1) konnten die Leverkusener weder in der Defensive noch in der Offensive überzeugen. Die Abwehrprobleme ziehen sich bislang wie ein roter Faden durch die Saison – auch in der Champions League.

Auch die fehlende Konstanz ist in dieser Spielzeit ein großes Problem. Allerdings sind die Leverkusener auch immer für eine überragende Leistung gut, wenn sie mit dem Rücken zur Wand standen – so wie beim klaren 3:0-Sieg gegen den AS Monaco zum Abschluss der Gruppenphase.

Auf diese „Jetzt-erst-recht“-Mentalität setzen die Leverkusener auch in Madrid. Allerdings haben die Leverkusener auch die letzten vier Achtelfinal-Auswärtsspiele in der Champions-League verloren.

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