Australien zu Gast: Deutschland läutet das Länderspieljahr ein

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(Artikelbild: Die DFB-Auswahl, Quelle: Steindy/wikimedia.org)

Weltmeister gegen Asienmeister – dieses Duell steigt am Mittwoch um 20:30 im ehrwürdigen Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Es ist das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2015 und soll ein erfolgreiches Fußballjahr einläuten. Ein Jahr nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Brasilien hat Trainer Joachim Löw 16 Weltmeister nominiert und zwei Rückkehrern zu ihrem Comeback verholfen.

Letztes Länderspiel 2012

Besonders die Rückkehr von Abwehrspieler Holger Badstuber ist für den Trainerstab ein Grund zur Freude. Der Münchener wird erstmals seit dem legendären 4:4 gegen Schweden im Oktober 2012 wieder mit der Nationalmannschaft trainieren. Zwei Kreuzbandrisse haben Badstuber außer Gefecht gesetzt.

Und auch Ilkay Gündogan ist wieder im Kader, er spielte zuletzt im Herbst 2013 mit dem Adler auf der Brust. Neben den beiden Langzeitverletzten haben es auch Marco Reus und Mesut Özil in den Kader geschafft. Beim Saisonabschluss 2014 gegen Spanien fehlten beide Spieler verletzungsbedingt.

Der australische Nationaltrainer Postecoglou setzt für das Duell gegen den Weltmeister auf die Unterstützung von zwei Legionären aus der Bundesliga. Dortmunds zweiter Keeper Mitchell Langerak wird wohl zunächst von der Bank aus zusehen. Stürmer Mathew Leckie dürfte hingegen gesetzt sein.

Gegen Deutschland könnte Angreifer vom FC Ingolstadt zu seinem 23. Länderspieleinsatz kommen. Bekanntestes Gesicht im Kader der Mannschaft von Down Under ist Tim Cahill, der nach seiner Station bei den New York Red Bulls inzwischen in China bei den Schanghai Shenhau unter Vertrag steht.

Vorbereitung auf Georgien

Es ist zu erwarten, das Löw das Testspiel als Generalprobe für das Qualifikationsspiel gegen Georgien nutzen wird, das am Wochenende in der Fremde ausgetragen wird. Nach dem mäßigen Start in die Qualifikationsrunde mit der Niederlage gegen Polen steht die Nationalmannschaft unter Zugzwang. Weitere Fehlschritte darf man sich nicht erlauben, um den Zug zur EM in Frankreich nicht zu riskieren.

Die Bestbesetzung dürfte daher zum Startelfeinsatz kommen, und da zählt Lukas Podolski derzeit nicht zu. Trotz bescheidener Leistungen bei Inter Mailand wurde der Italien-Legionär in den 23 Mann starken Kader berufen. Ob er zu seinem 122. Einsatz seiner Karriere in der deutschen Nationalmannschaft kommt, ist aber nicht sicher.

 

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