Die exotischste unter den WM-Spielorten: die Dschungelstadt Manaus

Quelle: wikimedia.org/Phil P Harris.

(Artikelbild: Der Urwald bei Manaus, Quelle: wikimedia.org/Phil P Harris.)

Manaus liegt im Nordwesten Brasiliens und ist der entlegenste der 12 WM-Spielorte. Die Distanz zu anderen Stätten der WM-Endrunde – wie beispielsweise Porto Alegre und Rio de Janeiro – liegt zum Teil bei etwa 3.000 Kilometer.

Aufgrund dieser großen Entfernung liegt Manaus auch in einer anderen Zeitzone. Während alle anderen WM-Orte zu Mitteleuropa eine Zeitdifferenz von fünf Stunden aufweisen, sind es bei Manaus sechs Stunden.

Wegen des tropischen Klimas mitten im Amazonasgebiet äußerten auch einige der teilnehmenden Nationen Bedenken am Austragungsort an. Aber nicht nur deshalb stand Manaus im Vorfeld der WM-Endrunde in der Kritik.

So erscheint angesichts einer fehlenden Profi-Mannschaft die nachhaltige Nutzung der 42.000 Zuschauer fassenden neu errichteten Arena fraglich. Außerdem wurden wichtige Investitionen in die Infrastruktur auf die Zeit nach der WM verschoben, sodass eine Verwirklichung der geplanten Projekte vielfach in Zweifel gezogen wird.

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