WM-Quartiere stehen fest: DFB-Auswahl erhält eigene Wohnanlage

Während sich die Deutschen noch Gedanken über den Winter machen und in den Stadien frieren, dürfen sich die Nationalspieler schon einmal mit wärmeren Gefilden beschäftigen. Die FIFA hat nun offiziell die WM-Quartiere für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien bekanntgegeben.

Für Deutschland wird eigens ein kleines Hotel gebaut, das optimal an die unterschiedlichen Spielorte angebunden ist und völlige Ruhe bietet. Aber auch sonst darf man als Fan der Nationalmannschaft optimistisch sein.

Vorbereitungen für die WM 2014 

Das Domizil in Santa Cruz Cabrália wird für die Nationalmannschaft umgebaut und soll die perfekte Mischung aus Ruhe und individueller Vorbereitung bieten. Von hier aus lassen sich alle Spielorte der WM in wenigen Stunden erreichen. Das wird helfen, denn die Gruppe der Mannschaft hat es in sich.

Mit den USA trifft man ausgerechnet auf Jürgen Klinsmann als Trainer. An der Seite von Jogi Löw hat er das Sommermärchen 2006 ausgelöst. Nun hat er die USA zu einem ernsthaften Gegner für die internationale Fußballwelt gemacht. Noch ein wenig unberechenbarer dürfte Ghana sein.

Die Mannschaft hat besonders zu Turnieren schon oft gezeigt, dass die afrikanischen Länder für Überraschungen gut sind. Abgerundet wird die Gruppe mit Portugal, die momentan vor allem durch den Weltfußball Christiano Ronaldo leben. Aber auch sie haben es immer wieder weit in den Turnieren gebracht.

Unsichere Kaderplanung und einige Sorgen

Das letzte große Geheimnis wird Jogi Löw erst im Laufe der Rückrunde lüften: den Kader für die WM. Noch scheinen fast alle Spieler im Blickfeld eine Chance auf ein WM-Ticket zu haben. Das ist auch nötig, denn gerade bei den Stammspielern gibt es große Fragezeichen.

Sami Khediras Einsatz bei der WM ist aufgrund einer schweren Verletzung höchst fraglich und auch Bastian Schweinsteiger hat in dieser Saison kaum ein Pflichtspiel gemacht. Dazu kommen Formschwankungen bei Spielern wie Hummels, Özil oder Schmelzer. Besonders im Sturm wird die Nominierung mit Spannung erwartet.

Gomez ist verletzt, Klose inzwischen recht alt und im Nachwuchs tummeln sich viele Namen, die sich in der Nationalmannschaft noch nicht oft beweisen können. Sollte es aber nicht noch zu mehr großen Verletzungen bei den Stammspielern kommen, darf man mit diesem Kader optimistisch Richtung Brasilien schauen.

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