Die letzten vier europäischen WM Tickets werden in der Relegation vergeben

Die WM-Qualifikation biegt endgültig auf die Zielgeraden, die neun Gruppensieger sind bereits durch, jetzt müssen noch die acht besten Gruppenzweiten in der Relegation um die restlichen vier Startplätze kämpfen. Auftakt ist am Freitag 15. November mit den Hinspielen, die alles entscheidenden Rückspiele finden dann am Dienstag darauf statt. Die Auslosung brachte folgende Play-off-Paarungen: Rumänien – Griechenland, Portugal – Schweden, Island – Kroatien und Frankreich – Ukraine.

Die Equipe Tricolore muss damit zum zweiten Mal in Folge in die Verlängerung gehen, bereits 2010 schafften sie nur über die Relegation den Sprung zur WM. Damals brachte ein umstrittenes Handspiel von Thierry Henry die Mannschaft nach Südafrika. Dieses Mal muss sich Frankreich gegen die Ukraine beweisen. Die Osteuropäer haben an Play-offs durchweg schlechte Erinnerungen, sowohl 2001 als auch 2009 endeten ihre WM-Träume in den Ausscheidungsspielen.

Ein WM ohne Frankreich ist für Europas Fußballer des Jahres, Franck Ribery, völlig undenkbar: „Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass die französische Equipe nicht bei der WM ist, das wäre eine Katastrophe für uns, für alle Leute, für ganz Frankreich“. Die Sportwetten Anbieter können sich das auch nicht vorstellen und sehen die Franzosen sowohl für das Hinspiel in Kiew als auch für das Rückspiel in Paris St. Denis in der Favoritenrolle. „Wir müssen spielen wie immer, dürfen keine Angst haben und uns keinen Stress machen“, dann werde es schon klappen, so Ribery gegenüber der Presse.

Schweden mit positiver Bilanz gegen Portugal

Mit Portugal und Schweden treffen zwei alte Bekannte in den Play-offs aufeinander. Beide Mannschaften standen sich schon während der Qualifikation zur WM 2010 gegenüber, damals endeten Hin-und Rückspiel jeweils mit 0:0. Insgesamt haben die Skandinavier eine positive Bilanz gegen Ronaldo und Co, von 15 Partien konnten sie sechs für sich entscheiden, bei drei Niederlagen und sechs Unentschieden.

Trotzdem haderte Rekordnationalspieler Anders Svensson mit der Auslosung. Nach seiner Einschätzung stellt Portugal die stärkste Mannschaft der Relegation, ein schlechteres Los habe sein Team gar nicht bekommen können. Die eigenen Siegchancen schätze Svensson auf lediglich 40%. Hinter diesen Aussagen darf man getrost Tiefstapelei vermuten, tatsächlich werden die Tre Kronors dem Gegner auf Augenhöhe begegnen. Superstar Zlatan Ibrahimovic ist immer für einen Geniestreich gut und das Rückspiel vor heimischer Kulisse spielt den Schweden in die Hände. Die Wettanbieter schätzen die Portugiesen deutlich stärker ein, obwohl die sich in der Qualifikation nicht gegen Gruppensieger Russland durchsetzen konnten.

Klare Angelegenheit für die Kroaten gegen Island?

Die Partie zwischen Kroatien und Island droht zu einer klaren Angelegenheit für Mario Mandzukic und Co zu werden. Die Balkankicker haben die besseren Einzelspieler und ein klares Plus an internationaler Erfahrung. Für Island ist schon der Vorstoß in die WM-Play-offs eine Premiere, von der WM-Teilnahme durfte man auf der Insel bisher nur träumen. Der Druck liegt klar auf Seiten der Kroaten, die Buchmacher rechnen fest mit ihrem Aufstieg – auch wenn Ivica Olic möglicherweise wegen einer Verletzung pausieren muss. In der klaren Außenseiterrolle liegt wohl auch die einzige Chance der Isländer, sie können unbeschwert aufspielen. Es wird sich zeigen, ob sie auch im Rückspiel, im Hexenkessel von Zagreb, die Nerven behalten.

WM Relegation 2014 – Wettquoten der Hinspiele
Datum Begegnung Heimsieg Unentschieden Gästesieg
15.11. Island – Kroatien 3,80 3,45 1,90
15.11. Griechenland – Rumänien 2,00 3,10 4,20
15.11. Ukraine – Frankreich 3,00 3,40 2,40
15.11. Portugal – Schweden 1,70 3,65 5,00
 * Tabelle und Wettquoten stammen vom Portal sportwettentipps.de

Griechenland, der Europameister von 2004, kassierte nur eine Niederlage und ein Unentschieden in der Gruppe G und musste dennoch Bosnien-Herzegowina den Gruppensieg überlassen. Die Hellenen scheiterten an ihrem eigenen Defensivfußball, am Ende entschied das Torverhältnis über das Weiterkommen und hier konnte die Mannschaft von Fernando Costa lediglich 12:4 Treffer in die Waagschale werfen. Für die Play-offs gegen Rumänien, werden die Griechen als Favoriten gehandelt. Daran kann auch das überraschend starke Abschneiden der Rumänen nichts ändern, die in der Gruppe D Ungarn und die Türkei auf die Plätze verwiesen.

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