WM 2014: DFB-Elf droht Hammergruppe

Der Fußball-Weltverband FIFA hat gestern seine Weltrangliste aktualisiert, die deutsche Nationalmannschaft hat nach vier Siegen in Folge einen Platz gutgemacht und befindet sich nun erneut auf dem zweiten Rang. Dennoch könnte die DFB-Auswahl eine Hammergruppe bei der WM-Auslosung Anfang Dezember erwischen.

Italien, England, Frankreich, Niederlande oder Portugal, all dies sind Mannschaften auf die man nicht unbedingt in der WM-Gruppenphase bereits treffen möchte. Doch genau dies könnte der DFB-Elf passieren. Entscheidend dafür gegen wen die deutsche Nationalmannschaft spielt ist neben der Auslosung vor allem die Setzliste für die WM-Endrunde kommendes Jahr in Brasilien und dies orientiert sich nach der FIFA-Weltrangliste. Die anfangs aufgezählten Teams sind alles samt nicht gesetzt Mannschaften und werden sich in anderen Lostöpfen wiederfinden, was auch der Grund ist, weshalb Deutschland diese erwischen kann.

Belgien und Schweiz sind gesetzt, bei den Niederlanden besteht noch Hoffnung

Neben WM-Gastgeber Brasilien, Deutschland, Spanien und Argentinien sind auch Kolumbien, Belgien und die Schweiz bei der Auslosung am 6. Dezember in Costa do Sauipe definitiv in Topf eins gesetzt. Uruguay muss dafür noch die Playoffs gegen Jordanien überstehen. Sollte der zweifache Weltmeister scheitern, würden die Niederlande aufrücken und ein Duell Deutschlands mit dem Oranje-Team nicht möglich sein.

Die anderen 24 WM-Teilnehmer werden durch die FIFA in weitere drei Töpfe a acht Teams eingeteilt. Dabei werden neben sportlichen auch regionale Kriterien berücksichtigt. So dürfen in jeder WM-Gruppe nur maximal zwei Mannschaften aus Europa sein, Duelle zwischen Vertretern anderer Konföderationen sind ausgeschlossen.
Hier nochmals die Top-15 der aktuellen FIFA-Weltrangliste in der Übersicht:

1. (1.) Spanien 1513 Punkte
2. (3.) Deutschland 1311
3. (2.) Argentinien 1266
4. (5.) Kolumbien 1178
5. (6.) Belgien 1175
6. (7.) Uruguay 1164
7. (14.) Schweiz 1138
8. (9.) Niederlande 1136,95
9. (4.) Italien 1136,61
10. (17.) England 1080
11. (8.) Brasilien 1078
12. (16.) Chile 1051
13. (13.) USA 1040
14. (11.) Portugal 1036
15. (12.) Griechenland 983

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